
Gewerbesteuer im Rhein-Kreis Neuss teils wieder gestiegen
In Kaarst gab es letztes Jahr kreisweit den größten Rückgang bei der Gewerbesteuer-Einnahme.
Veröffentlicht: Freitag, 08.04.2022 04:00
Laut jetzt veröffentlichten Zahlen des Landes waren es rund 29 Prozent weniger Einnahmen als im Jahr davor. Danach folgt Jüchen mit 21 Prozent weniger. Rechnet man die Gewerbesteuer-Einnahmen pro Kopf um, dann liegt Jüchen NRW-weit gesehen bei den Kommunen mit den niedrigsten Einnahmen. Den höchsten Anstieg bei der Gewerbesteuer gab es in unserem Kreis demnach letztes Jahr in Dormagen mit 54 Prozent mehr, gefolgt von Korschenbroich mit rund 39 Prozent mehr. Die Gewerbesteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für Kommunen. Sie hängt stark von der wirtschaftlichen Lage ab.
Gewerbesteuer-Einnahmen in 2021 im Vergleich zu 2020:
Dormagen: +54 Prozent (+12 356 516 Euro) insgesamt eingenommen: 35 220 014 Euro
Korschenbroich: +39,4 Prozent (+5 254 300 Euro) insgesamt eingenommen: 18 593 042 Euro
Rommerskirchen: +16,2 Prozent (+573 794 Euro) insgesamt eingenommen: 4 125 983 Euro
Neuss: +12,2 Prozent ( +16 199 469 Euro) insgesamt eingenommen: 149 088 848 Euro
Meerbusch: +2,8 Prozent (+ 874 658 Euro) insgesamt eingenommen: 32 087 017 Euro
Grevenbroich: -7,9 Prozent (-1 616 113 Euro) insgesamt eingenommen: 18 733 232 Euro
Jüchen: -21,0 Prozent (-1 048 692 Euro) insgesamt eingenommen: 3 955 274 Euro
Kaarst: -28,7 Prozent (- 8 063 000 Euro) insgesamt eingenommen: 20 050 772 Euro