
Greenpeace findet Mikroplastik im Rhein bei Dormagen
Im Rhein bei Dormagen wird offenbar Mikroplastik verklappt. Das sagt die Naturschutzorganisation Greenpeace.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.03.2021 13:00
Sie hat letztes Jahr zahlreiche Wasserproben im Rhein genommen und auf die winzigen Plastikteilchen hin untersucht. Jetzt liegt das Ergebnis der Studie vor. Laut Greenpeace lag der Schwerpunkt der Untersuchung bei Dormagen und Krefeld - denn dort sind große Industrieanlagen direkt am Rhein. Das Ergebnis: stromabwärts vom Chempark Dormagen ist die Konzentration an Mikroplastik im Wasser um ein Drittel höher als stromaufwärts. Greenpeace vermutet die Industrie als Verursacher für die Verschmutzung. Meint aber, dass die Partikel auch aus Filtersystemen von Wasseraufbereitungsanlagen stammen könnten. Die NRW-Umweltbehörde müsse jetzt ermitteln, wer den Fluss verschmutzt, so Greenpeace. Denn Mikroplastik sei gesundheitsschädlich für Menschen und Tiere.