
Greenpeace kritisiert Rheinisches Revier
Die geplanten Fördermengen von Braunkohle im Rheinischen Revier sind zu hoch und ignorieren die Klimaziele.
Veröffentlicht: Freitag, 22.05.2020 14:01
Das geht aus einer Studie hervor, die die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Auftrag gegeben hat. Entsprechend den Klimazielen von Paris dürften laut Studie seit diesem Jahr nur noch maximal 280 Millionen Tonnen Braunkohle in den Tagebauen Hambach und Garzweiler gefördert werden. Sonst könne Deutschland das Treibhausgasbudget nicht einzuhalten. Die aktuellen Pläne der Bundesregierung und RWE gingen aber bis 2038 von mehr als doppelt soviel aus. Das sei maßlos überhöht, heißt es von Greenpeace. Die Umweltschützer fordern von der NRW-Landesregierung die Leitentscheidung für die Tagebaue anzupassen. Das hat sie auch bis Ende des Jahres vor.