
Grevenbroich soll Klimaplan bis 2029 bekommen
Hitzewellen, Starkregen, vollgelaufene Keller - Grevenbroich soll besser auf Extremwetter vorbereitet werden. Ein breites Parteienbündnis fordert jetzt ein Klimaanpassungskonzept.
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SPD, FDP, Grüne und "Mein Grevenbroich" haben sich zusammengetan und einen gemeinsamen Antrag auf den Weg gebracht. Sie fordern von der Stadtverwaltung ein umfassendes Klimaanpassungskonzept. Hintergrund ist die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen - Hitzewellen, lange Dürrephasen und Starkregen, der Keller unter Wasser setzt. Das ist auch im Rhein-Kreis Neuss kein Einzelfall mehr.
Was der Plan konkret enthalten soll
Die Antragsteller haben bereits konkrete Ideen, in welche Richtung das Konzept gehen soll. Gefordert werden mehr Grünflächen und weniger versiegelte Flächen - also weniger Asphalt in der Stadt. An Schulen sollen zusätzliche Schattenplätze entstehen. Außerdem sollen kühle Rückzugsorte geschaffen werden, die Menschen an besonders heißen Tagen aufsuchen können. Die Politiker wollen wissen, welche Kosten auf die Stadt zukommen und ob es Fördergeld gibt. Das Klimaanpassungskonzept soll spätestens 2029 vorliegen.