
Grevenbroich: Stadt plant Schließung von mehreren Kitas
In Grevenbroich sollen vier städtische Kitas wegen fehlender Kinder teilweise oder komplett schließen.
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Nachdem es in Grevenbroich lange Zeit an Betreuungsplätzen mangelte, sinken nun die Geburtenraten in der Stadt. Das führt dazu, dass die Stadtverwaltung ihre Betreuungskapazitäten abbauen möchte. Die Pläne zur Schließung von Einrichtungen stehen am heutigen Tag auf der Agenda des Jugendhilfeausschusses. Konkret sind vier städtische Kitas von den Kürzungen betroffen.
Zwei Kitas sollen komplett zu machen
Die stärksten Einschnitte sind in der Stadtmitte und in Neuenhausen geplant. Die Kita am Hartmannweg und die "Sternschnuppe" nehmen ab sofort keine neuen Kinder mehr auf und sollen bis Mitte des Jahres 2030 komplett ihren Betrieb einstellen. Weniger hart trifft es die Standorte in Hülchrath und Wevelinghoven, wo lediglich einzelne Kita-Gruppen gestrichen werden sollen.
Betroffene Eltern starten Petition
Für die betroffenen Familien verspricht die Stadt, dass alle laufenden Betreuungsverträge erfüllt werden. Auch die Fachkräfte sollen nicht arbeitslos werden, sondern in anderen städtischen Kitas unterkommen. Gegen die kompletten Schließungen regt sich allerdings bereits Widerstand: Eltern der Einrichtung am Hartmannweg haben eine Petition gestartet und fordern den Erhalt ihrer Kita.