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Grevenbroich will Hochwasser-Bündnis beitreten
© NE-WS 89.4
Das ist eigentlich der Parkplatz und der Weg des Campingplatzes. Ganz hinten ist die Rezeption zu sehen.
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Grevenbroich will Hochwasser-Bündnis beitreten

Grevenbroich will der Hochwasserschutzkooperation Erft beitreten. Am Mittwoch (14.10.26) berät der Bau- und Umweltausschuss über den Beitritt.

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Nach dem verheerenden Hochwasser an der Erft im Jahr 2021 haben sich viele Kommunen in der Region zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Nur Grevenbroich, Neuss und der Rhein-Kreis Neuss fehlen bei den direkten Anliegern noch. Das soll sich für Grevenbroich jetzt ändern. Heute (14.10.) wird dort im Bau -und Umweltausschuss über einen Beitritt gesprochen. Ein Grund für die Hochwasserschutzkooperation Erft sind häufigere Starkregen. Ein anderer ist der Kohleausstieg. Weil die Tagebaue nach und nach schließen, steigt das Grundwasser wieder an. Der Boden ist dadurch schneller gesättigt und kann die Wassermassen nicht mehr wie ein Schwamm aufsaugen. Durch das Bündnis erhofft sich Grevenbroich eine viel bessere Abstimmung mit den Nachbarstädten. Außerdem soll über den Erftverband ein neues, KI-gestütztes Vorhersagesystem aufgebaut werden. Das würde im Ernstfall wertvolle Zeit bringen. Die Mitgliedschaft in der Kooperation würd die Stadt ab 2027 rund 7.300 Euro pro Jahr kosten.

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