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Foto: Feuerwehr Grevenbroich
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Großbrand in Grevenbroich: Wohnhaus in Elsen zerstört

Bei einem schweren Wohnhausbrand in Grevenbroich-Elsen am Samstagnachmittag (13.06.) ist ein Gebäude fast vollständig zerstört worden.

Veröffentlicht: Sonntag, 14.06.2026 08:21

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Eine Mutter und ihr Kind konnten sich rechtzeitig retten., während rund 100 Feuerwehrkräfte gegen das Flammenmeer an der Deutsch-Ritter-Allee kämpften.

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Foto: Feuerwehr Grevenbroich
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Dramatische Rettung und massive Flammenbildung in Elsen

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Am frühen Samstagnachmittag gegen 13:25 Uhr wurde die Feuerwehr Grevenbroich zunächst zu einem Zimmerbrand in den Stadtteil Elsen alarmiert. Schon während der Anfahrt meldeten zahlreiche Anrufer über den Notruf, dass das Gebäude im Kreuzungsbereich Deutsch-Ritter-Allee und In der Herrschaft bereits lichterloh brenne. Glücklicherweise konnten eine Mutter und ihr Kind das Haus mit Hilfe von aufmerksamen Nachbarn und Passanten noch rechtzeitig verlassen, bevor die Situation eskalierte. Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Rettungskräfte kam es zu einer sogenannten Durchzündung, bei der das gesamte Erdgeschoss schlagartig in Flammen aufging. Das Feuer breitete sich rasend schnell auf das gesamte Wohnhaus und den Dachstuhl aus, sodass die Einsatzkräfte vor einer gewaltigen Herausforderung standen. Durch eine massive Riegelstellung - also eine Art Schutzwand aus Wasser - konnten die Brandschützer jedoch verhindern, dass die Flammen auch das direkt angrenzende Nachbarhaus zerstörten.

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Foto: Feuerwehr Grevenbroich
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Einsturzgefahr und Einsatz von schwerem Abriss-Gerät

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Aufgrund der enormen Hitze und der massiven Schäden am Gebäude musste noch während der Löscharbeiten ein Experte des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen werden. Der Baufachberater stellte fest, dass das betroffene Haus wegen der verwendeten Baumaterialien und des Alters akut einsturzgefährdet war und nicht mehr betreten werden durfte. Um die Sicherheit der umliegenden Häuser zu gewährleisten, musste der Energieversorger zudem vorübergehend den Strom in der gesamten Straße abstellen. Besonders kritisch war eine Giebelwand, die drohte, unkontrolliert auf die Straße oder das Nachbarhaus zu stürzen. Erst spät am Samstagabend traf ein 35 Tonnen schweres Spezialgerät aus Düsseldorf ein, um die gefährliche Wand kontrolliert abzutragen. Die Arbeiten wurden durch das THW Grevenbroich mit großen Lichtmastanhängern bis tief in die Nacht hinein ausgeleuchtet.

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Foto: Feuerwehr Grevenbroich
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Langwierige Nachlöscharbeiten bis zum Sonntagmorgen

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Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte verschiedener Einheiten aus Grevenbroich und Unterstützung aus Jüchen vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehr setzte dabei auch eine Drohne ein, um sich aus der Luft ein genaues Bild von den Glutnestern im Dachbereich zu machen. Da das Gebäude nicht mehr betreten werden konnte, mussten alle Löscharbeiten von außen und über Drehleitern durchgeführt werden, was bis etwa 3:30 Uhr am Sonntagmorgen andauerte. Trotz der intensiven Bemühungen bemerkten Anwohner gegen 9:00 Uhr am Sonntag erneut Rauch, woraufhin die Feuerwehr für letzte Löscharbeiten ausrücken musste. Die Bewohner des zerstörten Hauses wurden nach dem Krankenhausaufenthalt vorerst bei Freunden untergebracht, während die Brandursache derzeit noch völlig unklar ist. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Schadenshöhe und zum Auslöser des Feuers übernommen, während das Gebäude weiterhin abgesperrt bleibt.

(Infos: Pressemitteilung FW Grevenbroich)

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