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Haftstrafe nach tödlichem Unfall auf der A44 bei Meerbusch
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Haftstrafe nach tödlichem Unfall auf der A44 bei Meerbusch

Nach einem tödlichen Unfall auf der A44 bei Meerbusch-Osterath ist der verantwortliche Autofahrer jetzt zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.11.2024 11:00

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Im Berufungsprozess am Landgericht Düsseldorf entschieden die Richter auf zwei Jahre wegen fahrlässiger Tötung. Der Mann war letztes Jahr betrunken und ohne Führerschein mit 240 Stundenkilometern in ein anderes Auto gerast. Ein Familienvater aus Düsseldorf starb noch an der Unfallstelle. In erster Instanz hatte das Neusser Amtsgericht den Raser im Sommer zu einer zehnmonatigen Bewährunsstrafe sowie einer Geldstrafe verurteilt. Eine fahrlässige Tötung konnte ihm damals nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Er wurde unter anderem wegen fahrlässiger Trunkenheitsfahrt verurteilt. Allerdings hatte sowohl die Familie des Opfers als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Sie fanden das Urteil "zu milde". Daher hatte das Düsseldorfer Landgericht den Prozess noch einmal aufgerollt und anders entschieden.

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