
Handballverein verliert vor Gericht
Die Stadt Düsseldorf muss dem ehemaligen Handball-Zweitligisten Rhein Vikings keine Entschädigung zahlen. Das hat am Donnerstag (17.10) das Düsseldorfer Landgericht entschieden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 17.10.2019 12:33
Der Neuss-Düsseldorfer Verein war Ende 2018 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Innerhalb von fünf Jahren wollten die Rhein Vikings von der dritten in die erste Handball-Bundesliga aufsteigen. Das Projekt floppte jedoch. Der sportliche Erfolg blieb aus, die Zuschauer auch. Die Stadt Düsseldorf kündigte daraufhin den Sponsoring-Vertrag und durfte das auch. Das hat am Donnerstag (17.10) das Landgericht entschieden. Im Vertrag sei extra eine entsprechende Klausel vorgesehen gewesen. Ein Gesellschafter der Rhein Vikings hatte knapp 800.000 EUR Entschädigung gefordert, weil die Stadt sich nicht an Absprachen gehalten hätte. Er bleibt nun auf seinem Schaden zunächst sitzen.