
Hantavirus-Kontaktperson wird in Düsseldorf untersucht
Die Uni-Klinik Düsseldorf nimmt am Mittwoch (06.05.) eine Kontaktperson von einem Kreuzfahrtschiff auf. Es handelt sich nicht um einen bestätigten Hantavirus-Fall.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 12:00
Bei der Person, die zum Universitätsklinikum Düsseldorf gebracht wird, handelt es sich laut Klinikangaben um eine bisher asymptomatische Kontaktperson und ausdrücklich nicht um einen bestätigten Hantavirus-Fall. Laut Uni-Klinik wird die Person zur medizinischen Ersteinschätzung und für weitere Laboruntersuchungen auf die reguläre Infektionsstation gebracht. Die hochgesicherte Sonderisolierstation wird nach aktuellem Stand nicht benötigt. Hintergrund des Einsatzes sind Hantavirus-Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff, mit denen die Person in Kontakt gekommen war. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem ECDC (Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) gilt das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als sehr gering.
Rückkehr des Feuerwehr-Konvois am späten Abend
An den logistischen Abläufen hat sich nichts geändert: Die Feuerwehr Düsseldorf ist mit sieben Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften in Richtung Amsterdam unterwegs. Von dort wird die Person vom Flughafen nach Düsseldorf gebracht. Der Einsatz wurde notwendig, um die Kontaktperson unter kontrollierten Bedingungen für eine vorsorgliche Untersuchung nach Düsseldorf zu bringen. Die Feuerwehr nutzt für den Transport spezielle Fahrzeuge, um alle notwendigen Sicherheitsstandards einzuhalten.
Weiterführende Infos zum Fall
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ geht die WHO davon aus, dass sich das Virus an Bord wohl auch von Mensch zu Mensch übertragen hat. Bislang sind drei Passagiere gestorben, mehrere weitere Menschen sind erkrankt. Das Risiko für die breite Öffentlichkeit stuft die WHO trotzdem weiter als niedrig ein. Mehr zu dem Vorfall und zum aktuellen Stand gibt es HIER.