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Symbolbild Pflege im Alter
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Immer mehr brauchen Hilfe: Pflege belastet Kreisbudget

Immer mehr Menschen im Rhein-Kreis Neuss können ihre Heimkosten nicht mehr selbst bezahlen. Seit 2023 sind die Ausgaben des Kreises für Pflegehilfe um rund 22 Prozent gestiegen.

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Wer im Pflegeheim lebt, aber die Kosten nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen kann, hat Anspruch auf sogenannte "Hilfe zur Pflege" - eine gesetzliche Unterstützungsleistung, die das Sozialamt übernimmt. Im Rhein-Kreis Neuss greifen immer mehr Menschen auf diese Hilfe zurück. Das belastet den Kreishaushalt erheblich, wie der Kreis auf Nachfrage von NE-WS 89.4 mitteilt.

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Ausgaben seit 2023 um 22 Prozent gestiegen

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Die Zahlen sind deutlich: Die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege sind laut Kreis seit 2023 um rund 22 Prozent gestiegen. Als Hauptgrund nennt der Kreis die gestiegenen Kosten pro Fall. Konkret heißt das: Weil Heimplätze teurer werden, steigt auch der Betrag, den das Sozialamt pro Person übernehmen muss. Für den Rhein-Kreis Neuss ist das finanziell eine belastende Lage - mit wenig Möglichkeiten, gegenzusteuern. Denn bei der Hilfe zur Pflege handelt es sich laut einem Kreissprecher um eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Der Kreis muss die Kosten tragen, egal wie stark sie steigen. Eigene Einsparmaßnahmen sind in diesem Bereich kaum möglich.

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Städte- und Gemeindebund fordert Reform der Pflegefinanzierung

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Das Problem betrifft nicht nur den Rhein-Kreis Neuss. Auch der Städte- und Gemeindebund schlägt angesichts bundesweit stark steigender Pflegekosten Alarm. Der Verband fordert eine grundlegende Reform der Pflegefinanzierung.

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