
Jahresabschluss 2024 - Rommerskirchen mit großem Minus
In Rommerskirchen stellt die Verwaltung am Donnerstag (16.07.) dem Gemeinderat den Jahresabschluss für 2024 vor. Der weist ein Defizit von rund 4,8 Millionen Euro aus.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.2026 11:00
Ein Grund dafür ist laut Gemeinde, dass Entscheidungen von Bund und Land auf lokaler Ebene teuer bezahlt werden müssen. Das Prinzip "Wer bestellt, der zahlt" funktioniere einfach nicht mehr, ärgert sich die Rommerskirchener Verwaltung. Ein aktuelles Beispiel ist die sogenannte zivile Alarmplanung. Hier müssten Konzepte her, um im Krisenfall die Infrastuktur aufrechtzuerhalten. Das kostet Personal, Büros und Technik - das Geld dafür fehle aber, heißt es. Dazu kommen stockende Grundstücksverkäufe und die hohe Inflation. Für die nächsten Jahre sieht es in Rommerskirchen laut Kämmerin nicht besser aus: Die Gemeinde muss nun kreative Wege finden, um nicht in die Haushaltssicherung zu rutschen.