
Jüchen: Urteil um Halsschuss-Prozess erwartet
Im Prozess um einen Halsschuss könnte Mittwoch (27.11.) am Amtsgericht Düsseldorf das Urteil fallen. Ein 53-jähriger Jüchener ist angeklagt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.11.2024 08:13
Er muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Denn er soll dem Ex-Freund seiner Tochter aus Versehen in den Hals geschossen haben. Im Oktober 2022 sollte der Geschädigte nach der Trennung von der Tochter des Angeklagten seine Sachen aus der Wohnung holen. Um der Tochter Beistand zu leisten, war der Jüchener auch in der Wohnung. Mit dabei hatte er eine automatische Selbstladepistole, für die es laut Anklage keine Erlaubnis gab. In der Wohnung kam es demnach zu einem Handgemenge. Der Ex-Freund soll die Tochter und die Ehefrau des Angeklagten getreten haben. Die Situation sei dann aus dem Ruder gelaufen, wobei sich ein Schuss gelöst habe. Er ging durch die Luftröhre - davon soll der damals 26-Jährige bleibende Hirnschäden erlitten haben.