
Jugendämter mit mehr Schutzmaßnahmen
Die Jugendämter im Rhein-Kreis Neuss mussten im letzten Jahr wieder etwas mehr vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche einleiten. Laut den Landesstatistikern waren es rund 330 Fälle. Etwa zehn mehr als noch im Jahr davor.
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.07.2019 04:09
Wenn Eltern plötzlich ihre Kinder schlagen oder vernachlässigen, dann liege das vor allem an Überforderung, heißt es in der Statistik. Das war auch im letzten Jahr der häufigste Grund, warum die Jugendämter etwas unternehmen mussten. Nur in den wenigsten Fälle meldeten sich die Eltern von selbst beim Jugendamt und baten um Hilfe. Die Jugendämter setzen in der Regel auf frühzeitige Hilfe und versuchen, die Eltern schon bei der Geburt des Kindes aufzuklären. Überforderte Eltern können sich auch jederzeit an die Jugendämter wenden.