
Justiz beschäftigt Vergewaltigungs-Fall aus Dormagen
Am Landgericht Düsseldorf hat am Freitag (18.12.) der Vergewaltigungs-Prozess gegen einen 29-jährigen Dormagener begonnen.
Veröffentlicht: Freitag, 18.12.2020 15:17
Der vielfach vorbestrafte Mann soll eine Internet-Bekanntschaft über Wochen in einem Hotel in Horrem eingesperrt, misshandelt und missbraucht haben. Seit seinem Fluchtversuch vor der Polizei sitzt er im Rollstuhl. Sechs Wochen lang soll er sich die Frau wie eine Art Sklavin gehalten haben. Er soll laut Staatsanwaltschaft damit gedroht haben, ihr beide Beine zu brechen und ihrer Tochter etwas anzutun. Es soll auch zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Erst nach sechs Wochen konnte sich die 43-jährige Facebook-Bekanntschaft aus Dortmund befreien. Sie erstattete Anzeige, daraufhin wollte die Polizei den gebürtigen Neusser festnehmen. Bei einem Fluchtversuch sprang der 29jährige von einem Dach, brach sich beide Beine und sitzt seitdem im Rollstuhl. Anfang Januar will er sich zu den Vorwürfen äußern.