
Justiz im Kreis arbeitet auf Sparflamme
In der Corona-Krise arbeitet auch die Justiz auf Sparflamme. Die für den Kreis zuständigen Gerichte arbeiten nur noch die wichtigsten Verfahren ab.
Veröffentlicht: Montag, 23.03.2020 05:27
Dabei handelt es sich in aller Regel um so genannte Haftsachen. Haftsachen sind Verfahren, bei denen einer oder mehrere Angeklagte in Untersuchungshaft sitzen. In diesem Fall seien Fristen einzuhalten, sagte eine Sprecherin der Justiz in Düsseldorf. Das bedeutet: Werden Verfahren gegen inhaftierte Angeklagte nicht binnen einer bestimmten Zeit begonnen, müssen diese aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Verfahren, in denen sich Angeklagte verantworten müssen, die nicht inhaftiert sind, werden aktuell größtenteils wegen der Ansteckungsgefahr verschoben. Dabei handelt es sich um 75 Prozent aller Verfahren.