
Kaarster Bürgermeisterin kritisiert NRW-Flüchtlingspolitik
In Kaarst werden die Plätze für Geflüchtete knapp - trotzdem muss die Stadt diesen Monat voraussichtlich 40 weitere Geflüchtete aufnehmen.
Veröffentlicht: Freitag, 01.09.2023 04:17
Bürgermeisterin Ursula Baum kritisiert deshalb die NRW-Landesregierung. Sie bemängelt vor allem die Kurzfristigkeit der Zuweisungen. Demnach würde die Landesregierung nur eine Woche vorher ankündigen, ob Männer, Frauen oder Kinder kommen. Die Stadt müsse dann schnell handeln - denn sie wolle beispielsweise keine Kinder in Turnhallen unterbringen. Außerdem würden Personen zugewiesen, die keine Bleibeperspektive hätten. Weil nicht abgeschoben würde, trage die Stadt die Kosten für Unterbringung und Versorgung. Das könne so nicht weitergehen, sagt Baum. Sie fordert daher vom Land Entlastungen für die Kommunen.