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Kabeldiebstahl an E-Ladesäulen nimmt im Kreis zu
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Kabeldiebstahl an E-Ladesäulen nimmt im Kreis zu

Im Rhein-Kreis Neuss werden immer häufiger Ladekabel an E-Ladesäulen gestohlen. Betreiber reagieren mit zahlreichen Schutzmaßnahmen.

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Im Rhein-Kreis Neuss werden häufiger Ladekabel an E-Ladesäulen gestohlen. Nach Angaben der Kreispolizei wurden im gesamten Jahr 2025 insgesamt 18 Diebstähle im Zusammenhang mit Ladesäulen oder Ladekabeln angezeigt. Im laufenden Jahr 2026 sind bislang bereits 22 Fälle erfasst worden. Die Zahlen sind laut Polizei vorläufig und nicht qualitätsgesichert im Sinne der Polizeilichen Kriminalstatistik.

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Kupfer in Ladekabeln macht Diebstahl lukrativ

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Nach Einschätzung der Betreiber haben es die Täter vor allem auf das Kupfer im Inneren der Ladekabel abgesehen. Das Material kann später weiterverkauft werden, etwa im Schrotthandel. Die Stadtwerke Neuss berichten, dass sie im Frühjahr an einer Schnellladesäule Opfer von Kabeldieben geworden sind. Der entstandene Schaden lag laut Unternehmen deutlich über dem reinen Materialwert des Kabels und ging insgesamt in die Tausende Euro. Hinzu kamen Ausfallzeiten, bis Ersatz beschafft, eingebaut und die notwendige Eichung abgeschlossen war.

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Auch die energieversorgung dormagen war betroffen. Am Bahnhof Nievenheim in Delrath wurden Anfang des Jahres innerhalb weniger Wochen gleich zweimal Ladekabel abgetrennt und gestohlen. Nach Angaben des Unternehmens summieren sich Diebstahlsicherung, Ersatzkabel, Personalkosten und entgangene Einnahmen auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Auch der Energieversorger EnBW berichtet gegenüber NE-WS 89.4 von mehrere Diebstählen an Ladesäulen

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Hohe Kosten durch gestohlene Ladekabel

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Für Betreiber sind gestohlene Ladekabel mehr als nur ein Ärgernis. Denn neben dem Materialschaden kommen häufig Reparaturen, Sicherheitsprüfungen und Ausfallzeiten hinzu. Gerade bei Schnellladesäulen kann ein Defekt dazu führen, dass ein Standort für längere Zeit nicht genutzt werden kann.

Das trifft nicht nur Stadtwerke und Energieversorger. Auch Discounter, Fast-Food-Ketten und weitere private Anbieter, die Schnellladepunkte betreiben, können von Kabeldiebstahl betroffen sein.

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Betreiber im Rhein-Kreis Neuss schützen Ladesäulen besser

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Als Reaktion auf die zunehmenden Fälle setzen Betreiber auf neue Sicherheitslösungen. Die Stadtwerke Neuss haben sich nach dem Vorfall für einen Diebstahlschutz an Schnellladesäulen entschieden. Dieser soll das Durchtrennen der Kabel erschweren, im Ernstfall Alarm auslösen und den Betreiber sofort informieren. Die energieversorgung dormagen hat ihre neuen Kabel nach dem Vorfall in Delrath mit hochgehärtetem Stahl und Flugzeugkabelelementen schützen lassen. Dadurch sollen Sägen, Schleifmaschinen und andere Schneidwerkzeuge deutlich weniger Chancen haben. Die Stadtwerke Meerbusch/Willich planen, künftig GPS-Sender in die Ladekabel einzubauen. So könnte man im Fall eines Diebstahls schnell nachverfolgen, wo das Kabel gelandet ist. Die EnBW setzt zudem auf helle LED-Leuchten und Kameras an den Ladestationen.

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