
Kampf gegen Umstrukturierungspläne vom Rheinland-Klinikum
Für den Erhalt der Grevenbroicher Notfallambulanz sind über 27.000 Unterschriften gesammelt worden. Am Freitag (28.02.) sollte es dazu eine offizielle Übergabe an Landrat Petrauschke geben.
Veröffentlicht: Freitag, 28.02.2025 13:00
Laut der Bürgerinitiative verweigerte dieser aber die Annahme. Petrauschke widerspricht dieser Behauptung. Als Grund sagt er, dass das Bundesgesundheitsministerium die richtige Adresse für die gesammelten Unterschriften sei und nicht der Kreis. Die Bürgerinitiative bezeichnet die heutige Reaktion des Landrats als einen herben Rückschlag. Sie hat sich weitere Gespräche erhofft. Der Landrat selbst sagt dazu, dass nicht klar sein, wer daran teilnehmen sollte und welche Absprachen dort mit Blick auf die fehlende Finanzierung getroffen werden sollten. Die Bürgerinitiative will nach eigenen Angaben weiter Druck ausüben. Petrauschke setzt auf den Ausbau des Rettungsdienstes, wenn die Grevenbroicher Notaufnahme bald nicht mehr angefahren wird. Die Gesellschafter wollen die Grevenbroicher Notaufnahme schließen, weil es laut ihnen durch die Krankenhausfinanzierung des Bundes nicht mehr genug Geld dafür gibt.