
Karate-Fachsportschule in Dormagen sucht neue Räumlichkeiten
Die Karate-Fachsportschule in Dormagen-Delrath muss aus dem Johanneshaus ausziehen und sucht dringend neue Trainingsräume für rund 150 Kinder und Jugendliche.
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Die Karate-Fachsportschule in Dormagen-Delrath steht vor einer großen Herausforderung: Rund 150 Kinder und Jugendliche wissen aktuell nicht, wo sie ab dem kommenden Jahr (2027) weiter trainieren können. Die Schule muss ihre bisherigen Räume im Johanneshaus zum Jahresende verlassen.
Wie die Schule mitteilt, habe der Trägerverein den Mietvertrag gekündigt. Als Begründung sei genannt worden, dass der Saal keine Sportstätte sei und man auf die Bausubstanz achten müsse. Damit steht die Karate-Fachsportschule nach mehr als 14 Jahren vor einem Umzug und sucht nun dringend neue Räume.
De Vries: "Wollen das nicht einfach aufgeben"
Der Leiter der Schule, Sascha de Vries, will den Blick trotz der schwierigen Situation nach vorne richten. Im Mittelpunkt stehe vor allem, den jungen Sportlerinnen und Sportlern eine neue Trainingsstätte zu sichern:
„Für uns geht es einfach nur darum, dass die 150 Kinder weiter trainieren können. Und ja, da liegt auch unser Herz dran. Viele Kinder sind damals bei uns eingestiegen, und jetzt selber auch schon Gruppenhelfer oder Trainer. Und ja, wir wollen das jetzt nicht einfach aufgeben.“
Welche Räume die Karate-Fachsportschule sucht
Gesucht wird ein Raum mit mindestens 100 Quadratmetern, idealerweise in Delrath oder Nievenheim, da dort viele der Kinder wohnen. Wichtig ist außerdem, dass die Fläche an mindestens drei Nachmittagen pro Woche genutzt werden kann und bezahlbar ist. Bei der Art der Räumlichkeiten zeigt sich die Karate-Fachsportschule flexibel. Sascha de Vries betont, dass auch ungewöhnliche Lösungen denkbar seien:
„Es können Gymnastikhallen, Sporthallen sein, Räume von Tanzschulen, Kursräume von Fitnessstudios, Gemeindesäle, Gemeindehäuser, alles was es so gibt oder, ganz ausgefallen: Gaststätten, die große Säle aber vielleicht gar nicht mehr so viele Events haben oder in der Woche, wäre das eine Win-Win-Situation, weil wir könnten in der Woche jeden Tag drei, vier Kurse da machen und am Wochenende ist die Räumlichkeit dann frei für Events.“
Wer helfen kann, wird gebeten, sich an Schulleiter Sasche de Vries zu wenden:
Sascha de Vries
schulleiter@fachsportschule.de

