
Kein Mordurteil im Raserprozess
Nach einem Raser-Unfall mit zwei Toten aus Kaarst ist ein junger Mann in Stuttgart zu fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt worden.
Veröffentlicht: Freitag, 15.11.2019 09:56
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Das Landgericht sprach den 21-Jährigen am Freitag (15.11.) wegen verbotenen Autorennens mit Todesfolge schuldig. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte auf Mord plädiert. Er habe das Auto bewusst als Waffe eingesetzt, so die Begründung. Der junge Mann war im Frühjahr mit einem geliehenen Jaguar über 100 km/h schneller als erlaubt durch die Stuttgarter Innenstadt gerast. An einer Kreuzung prallte er dann gegen den stehenden Kleinwagen der Kaarster. Das junge Paar starb noch am Unfallort.
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