
Keine unnatürliche Belastung aus dem Tagebau in Jüchen
Wie sehr belastet der Staub und die radioaktive Strahlung des Braunkohletagebaus die Jüchener? Diese Frage diskutiert am Montag (22.03.) der Umweltausschuss der Stadt.
Veröffentlicht: Montag, 22.03.2021 13:39
Grundlage sind Gutachten von Experten der Landes- und Bundesbehörden. Es gibt gute Nachrichten: im Bereich des Tagesbaus gebe es keine unnatürlichen Staubwerte und Strahlenbelastungen - ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko liege nicht vor, so die Experten. Die Stadt hatte die Gutachten sicherheitshalber in Auftrag gegeben. RWE - als Betreiber des Tagebaus - hatte zuletzt mehrere Millionen Euro in die Feinstaubbekämpfung investiert. Bewährt hat sich unter anderem der Einsatz von Wasser zur Bindung von Staubpartikeln. Das war nötig geworden, weil zuvor EU-Grenzwerte überschritten wurden, die seit 2005 im Rheinischen Revier für Feinstaub gelten.