Anzeige
Klebeaktion: Flughafen denkt über rechtliche Schritte nach
© Flughafen Düsseldorf / Andreas Wiese
Teilen: mail

Klebeaktion: Flughafen denkt über rechtliche Schritte nach

Nach dem Klimaprotest der Letzten Generation am Flughafen Düsseldorf denkt der Betreiber über rechtliche Schritte nach.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.07.2023 12:00

Anzeige

Er will nach eigenen Angaben auch mögliche Ansprüche auf Schadensersatz prüfen. Wie hoch der finanzielle Schaden ist, der durch die Aktion entstanden ist, kann der Flughafen noch nicht nicht sagen.

Durch die Aktion war der Flugbetrieb am Donnerstagmorgen (13.07.) eingeschränkt. Laut dem Flughafen haben die Aktivisten einen Zaun zerschnitten und sich so Zugang zum Flughafengelände verschafft. Dann haben sie sich auf dem Rollfeld festgeklebt. Der Protest habe sich gegen die Klimapolitik der Regierung gerichtet, sagt die Letzte Generation. Der Flughafen-Betreiber sagt, dass öffentliche Zeichen für den Klimaschutz nicht auf Kosten der Sicherheit gehen dürfen. Er will sein Sicherheitskonzept anpassen.

Bundesverkehrsminister Wissing sagte bei "t-online": "Solche Aktionen seien kein Klimaschutz, sondern Kriminalität". Justizminister Buschmann fordert harte Strafen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige