
Kommunen im Kreis hoffen auf Wende bei der Migrationspolitik
Wo sollen wir die vielen Geflüchteten noch unterbringen? Diese Frage stellen sich einige Kommunen bei uns im Rhein-Kreis Neuss.
Veröffentlicht: Freitag, 13.10.2023 04:57
Darum hoffen sie, dass sich in der Migrationspolitik schnell was bewegt. Möglicherweise schon heute Abend. Denn dann will Bundeskanzler Scholz mit CDU-Chef Merz und den Ministerpräsidenten-Vertretern Rhein und Weil sprechen.
Die Städte Neuss und Meerbusch haben schon mehr Geflüchtete aufgenommen, als sie gemusst hätten, sagen sie. Daher fordert die Stadt Neuss, dass nur noch Geflüchtete mit einem Anrecht auf Asyl zugewiesen werden. Grevenbroich wünscht sich hingegen einen Zuweisungsstopp, damit die Geflüchteten angemessen betreut werden können. Rommerskirchen und Meerbusch hoffen auf eine europäische Einigung bei der Zuweisung und, dass, dass der Bund die Kommunen in Bezug auf neue Unterkünfte unterstützt. Die Kommunen sprechen von einer Überlastung des Systems. Das betreffe auch das Personal und die Integrationskurse.