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Kommunen wollen ehemalige Limes-Grenze erlebbar machen
© S. Bödecker/ E. Rung, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege/ M. Pütz, LVR-LandesMuseum Bonn/ Kartengrundlage: GLOBE Task Team and others)
Fundplätze entlang des Niedergermanischen Limes
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Kommunen wollen ehemalige Limes-Grenze erlebbar machen

Der niedergermanische Limes soll als neues UNESCO-Welterbe künftig auch im Rhein-Kreis Neuss erlebbar werden. Die Städte und Gemeinden planen außerdem weitere Maßnahmen.

Veröffentlicht: Samstag, 09.04.2022 04:58

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Das NRW-Heimatministerium stellt 1,5 Millionen Euro bereit, um die einstige Außengrenze des römischen Reiches sichtbar zu machen. Schwerpunkt ist ein Rad- und Wanderweg. Der soll Dormagen, Neuss und die weiteren beteiligten Städte miteinander verbinden. Die Stadt Neuss plant außerdem eine Info-Tafel und eine Verschönerung des nachgebauten römischen Wachturms am Reckberg. Außerdem soll im Bereich der Kölner Straße der ehemalige Limes-Verlauf sichtbar gemacht werden. Dafür will die Stadt noch Fördergelder beantragen. In Dormagen sollen zwei Miniatur-Modelle vom Reiter-Kastell und Weihrelief entstehen. Diese kosten zusammen 34.000 Euro. Die Hälfte davon soll mit Fördergeldern bezahlt werden.

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