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Kreis hinkt bei Anträgen für Pflegeeinrichtungen hinterher
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Kreis hinkt bei Anträgen für Pflegeeinrichtungen hinterher

Beim Rhein-Kreis Neuss stauen sich die Anträge für Pflegebedürftige, die aufgrund niedriger Renten die Einrichtungskosten nicht selbst zahlen können.

Veröffentlicht: Montag, 04.09.2023 04:39

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Der Rückstau sei aktuell höher als man ihn sich wünschen würde, so ein Sprecher. Das liegt demnach daran, dass jetzt deutlich mehr Anträge gestellt werden. Denn Anfang des Jahres sei das zulässige Vermögen auf 10.000 Euro angehoben worden. Zuletzt hatte der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste gesagt, dass der Kreis den Pflegeeinrichtungen noch rund 740.000 Euro schuldet. Das hätte eine Umfrage bei den Mitgliedsbetrieben ergeben. Das Geld sei von den Pflegeeinrichtungen vorgestreckt worden - und die müssten es vom Kreis wiederbekommen. Der Kreis sagt dazu: es sei ihm schleierhaft, woher die Zahl stamme. Er meint: die Summe könne gar nicht beziffert werden. Weil ja gar nicht klar sei, wie vielen der Anträge überhaupt stattgegeben werde. Denn diese seien ja noch nicht bearbeitet.

 

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