
Kreispolizei führt neue Wachstruktur dauerhaft ein
Nach einer Pilotphase macht die Polizei im Rhein-Kreis Neuss ihre neue, zentralisierte Wachstruktur zur Dauereinrichtung.
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2026 11:00
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss setzt ab sofort dauerhaft auf ihr neues Einsatzkonzept. Bereits im November 2025 wurden die Wachbereiche Grevenbroich und Jüchen in einer Pilotphase zentral gesteuert, im März 2026 folgten Meerbusch und Korschenbroich von Kaarst aus. Die Beamtinnen und Beamten beginnen ihren Dienst seitdem an den zentralen Wachen und rücken von dort in ihre jeweiligen Streifenbezirke aus, um vor Ort direkt Einsätze zu übernehmen.
Laut Landrätin Katharina Reinhold sorgt die Umstellung für eine ausgewogenere Verteilung der Einsatzkräfte und eine bessere Zusammenarbeit in der Fläche. Für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis bedeutet das eine gleichbleibend hohe Präsenz in den Städten und Gemeinden. Zudem belegen die Auswertungen der Testphase, dass der Rhein-Kreis Neuss bei den Einsatzreaktionszeiten weiterhin landesweit einen Spitzenwert erreicht und in seiner direkten Vergleichsgruppe den ersten Platz belegt.
Hintergrund der Neustrukturierung
Ziel der Neustrukturierung war es unter anderem, starre Wachgrenzen aufzulösen und die Führungskräfte enger in das operative Geschehen einzubinden. Die polizeilichen Auswertungen zeigten, dass durch kürzere Abstimmungswege Entscheidungen im täglichen Dienst nun schneller getroffen werden. Zudem haben sich die Mitarbeitenden der Polizei bei einer eigens einberufenen Personalversammlung mehrheitlich für die Beibehaltung der modernisierten Strukturen ausgesprochen.
Polizeiwachen bleiben überall geöffnet und erreichbar
Um jederzeit erreichbar zu bleiben, werden alle bisherigen Standorte innerhalb des Kreisgebiets weiterhin als zentrale Ankerpunkte ausgewiesen. Die Polizei bleibt damit in allen Kommunen direkt ansprechbar.