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Kühlturm in Grevenbroich-Frimmersdorf wird gesprengt
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Kühlturm in Grevenbroich-Frimmersdorf wird gesprengt

Für Grevenbroich ist es ein Stück Geschichte, das am Donnerstag (26.2.) gesprengt wird. Es geht um den 117 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 05:00

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Die Rückbauarbeiten auf der Nordfläche des stillgelegten Braunkohlekraftwerks Frimmersdorf in Grevenbroich kommen planmäßig voran. Am Donnerstag, 26. Februar, voraussichtlich gegen 14 Uhr, wird der 117 Meter hohe Kühlturm des stillgelegten Blocks Q durch Sprengung kontrolliert niedergelegt. Damit schafft RWE Platz für die zukünftige Nutzung. 

In Abstimmung mit der Stadt Grevenbroich und den zuständigen Behörden wird rund um den Kühlturm am Tag der Sprengung ein Sicherheitsradius eingerichtet. Aufgrund der isolierten Lage des ehemaligen Kraftwerks sind Anwohner nicht unmittelbar betroffen. Die „Energiestraße“ (L 361) wird zwischen der Abzweigung „Zur Wassermühle“ im Norden des Standorts und der südlich gelegenen Einmündung der Straße „Am Stüßges End“ im Laufe des Vormittags für den Verkehr gesperrt. Im Anschluss an die erfolgte Sprengung wird die Straße zeitnah wieder freigegeben. Auch die Befahrung der Erft mit Wasserfahrzeugen wird in diesem Bereich in diesem Zeitraum nicht möglich sein.

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Rückbauarbeiten auf dem Kraftwerksgelände bis Mitte 2028

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Die Sprengung ist Teil der Rückbauarbeiten auf der nördlichen Kraftwerksfläche auf Grevenbroicher Stadtgebiet. Dort befinden sich die beiden 300-Megawatt-Blöcke P und Q, die nun demontiert werden. Der Rückbau soll Mitte 2028 abgeschlossen sein. Dieser ist Teil der Entwicklung der Gesamtfläche, die parallel vom Land Nordrhein-Westfalen, dem Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Grevenbroich über die Zukunfts.Kraftwerk Frimmersdorf Strategie GmbH gesteuert wird. Das Ziel der Gesellschaft ist es, das ehemalige Kraftwerksgelände Frimmersdorf in einen innovativen Gewerbe- und Transformationsstandort zu entwickeln. Im Sinne der industriekulturellen Denkmalpflege sollen die markante Maschinenhalle und einige benachbarte Anlagenteile erhalten bleiben.

(Text: Presseinformation RWE vom 18.02.2026)

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Sondersendung zur Sprengung

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NE-WS 89.4 wird live von der Sprengung des Kühlturms in Grevenbroich-Frimmersdorf berichten. Ab 13.00 Uhr sprechen wir vor Ort mit Vertretern von RWE, Land NRW, Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Grevenbroich. Geplant ist auch ein Video-Livestream auf unserer Website.

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Livestream

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Wir sind live bei der Sprengung des Kühlturms in Frimmersdorf vor Ort. Ab ca. 13:30 Uhr könnt ihr hier den Livestream verfolgen.

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