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Symboldbild Grevenbroich
© NE-WS 89.4
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Kugelbombe am Strommast: LKA ermittelt in Grevenbroich

Der RWE-Werkschutz fand am Mittwoch (23.09.) bei Frimmersdorf einen verdächtigen Gegenstand an einem Strommast. LKA-Experten bestätigten: eine Kugelbombe. Die Polizei sucht Zeugen.

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Verdächtiger Fund nahe dem Strommast

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Mitarbeiter des RWE-Werkschutzes entdeckten am Mittwoch (23.09.26) gegen 14 Uhr nahe dem stillgelegten Kraftwerk Frimmersdorf einen verdächtigen Gegenstand. Das Objekt lag in unmittelbarer Nähe eines großen Strommastes am Fuße der Vollrather Höhe. Über dessen Leitungen ist das nur rund 200 Meter entfernte Kraftwerksgelände angebunden. Der Werkschutz verständigte nach dem Fund sofort die Polizei - das bestätigte RWE-Sprecher Simon Lorenz gegenüber der Rheinischen Post, die über diesen Fall ausführlich berichtet.

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Absperrung und Untersuchung durch das LKA

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Die Polizei riegelte das Areal rund um den Strommast ab. Das Objekt war handballgroß und vollständig in Panzertape eingewickelt, so dass von außen nicht zu erkennen war, was sich darin befand. Am Nachmittag forderten die Beamten Experten des Landeskriminalamts an. Die Experten nahmen den Gegenstand genau unter die Lupe.

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Ergebnis: Kugelbombe - aber wohl kein ernsthafter Schaden

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Das Untersuchungsergebnis war eindeutig: Bei dem Objekt handelte es sich um eine Kugelbombe - also pyrotechnisches Material, das im Internet frei erhältlich ist. Nach Einschätzung der Beamten wäre die Kugelbombe aber wohl nicht in der Lage gewesen, den Strommast oder die Stromleitungen ernsthaft zu beschädigen. Der Gegenstand war nicht gezündet. Laut Polizei handelt es sich auch nicht um Reste einer Silvesterfeier.

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Polizei ermittelt und sucht Zeugen

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Den Vorfall nimmt die Kreispolizeibehörde dennoch ernst. Es folgen nun Ermittlungen: Wer hat die Kugelbombe dort abgelegt - und warum? Diese Fragen sind bisher ungeklärt. Polizeisprecher Gerko Siemer bestätigte der RP, dass die Behörde jetzt Zeugen sucht, die in dem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Kreispolizei unter der Nummer 02131 3000 entgegen.

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