
Lage in den Krankenhäusern im Kreis
Die Corona-Krise trifft die Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss finanziell hart.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2020 04:00
Verschobene oder abgesagte OPs, leere Betten: Der Sankt Augustinus Gruppe, zu der das Neusser Johanna-Etienne-Krankenhaus gehört, fehlen nach eigener Aussage jeden Tag Einnahmen von 250.000 Euro. Ein Minus beklagt auch der Rheinland-Klinikum-Verbund.
Die Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss seien gut vorbereitet. Der ärztlicher Direktor des Rheinland-Klinikums Heintges sagt, dass man die Zahl der Intesivbetten verdoppeln könnte, wenn das nötig sei. Krankenschwestern und Pfleger aus dem OP-Bereich würden dann auf der Intensivstation eingesetzt werden. Wegen der hohen Bettenzahl gäbe es bereits Anfragen aus den Niederlanden, ob schwerkranke Corona-Infizierte in den Rhein-Kreis Neuss verlegt werden könnten. Man wolle helfen, müsse aber Kapazitäten für mögliche neue Erkrankte aus der Region frei halten, so der ärztliche Direktor weiter.