
Leitstelle: Gutachten zeigt Mängel auf
Die Leitstelle im Rhein-Kreis Neuss ist stark unterbesetzt - das zeigt ein Gutachten. Am Dienstag (13.10.26) berät der Rettungsausschuss über eine Neuausrichtung.
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Die Leitstelle im Rhein-Kreis Neuss ist personell unterbesetzt und technisch nicht auf dem neuesten Stand - das belegt ein aktuelles Gutachten. Es steht am Dienstag (13.10.26) auf der Tagesordnung des Rettungsausschusses. Wegen der festgestellten Mängel plant der Kreis jetzt eine komplette Neuausrichtung. Geplant sind ein kurzfristiger Übergangsstandort und langfristig eine komplett neue Leitstelle.
Zu wenig Personal und kein Backup-System
Laut Gutachten fehlt es an mehreren Stellen. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen 84 Vollzeitstellen sind dort aktuell nur 52 Menschen beschäftigt. Hinzu kommt: Für mehr Personal ist in der bestehenden Leitstelle kein Platz. Außerdem gibt es kein funktionierendes Backup-System mit einer anderen Stadt für den Fall, dass die Technik in Neuss komplett ausfällt.
Übergangsstandort und Neubau geplant
Als erste Maßnahme soll ein Übergangsstandort eingerichtet werden, für den mehr als eine halbe Million Euro eingeplant sind. Langfristig soll eine komplett neue Leitstelle gebaut werden. Bis dahin dürfte es aber noch rund zehn Jahre dauern.