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Mafia-Prozess geht nach Corona-Zwangspause weiter
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Mafia-Prozess geht nach Corona-Zwangspause weiter

Am Oberlandesgericht Düsseldorf wird Montag (26.10.) der Mammutprozess gegen die italienische Mafia Ndrangheta fortgesetzt werden.

Veröffentlicht: Montag, 26.10.2020 05:08

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Unter den 14 Angeklagten sind auch ein Neusser und ein Grevenbroicher. Der Prozess war direkt nach dem Start unterbrochen worden. Denn einer der Angeklagten musste in Corona-Quarantäne. Seine Mutter hatte sich mit dem Virus infiziert. Bei dem Prozess geht es um Kokainhandel im großen Stil. Die Rede ist von rund 680 Kilogramm. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Lieferungen aus Südamerika, zum Beispiel in den Niederlanden oder Belgien ankamen. Demnach wurde das Rauschgift anschließend hochprofessionell in Europa vertrieben. Dafür sollen extra Unternehmen gegründet worden sein, die dann beispielsweise kistenweise Bananen bestellt hatten - als Tarnung für das Kokain. Darüberhinaus werden den Angeklagten Geldwäsche, Betrug, Steuerhinterziehung und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

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