
Meerbusch hat Engpässe bei Ü3-Versorgung
Zum Start des Kita-Jahres im August muss die Stadt Meerbusch improvisieren. Weil es aktuell zu wenig feste Plätze für über Dreijährige gibt, plant die Stadt zur kommenden Saison Übergangsgruppen einzurichten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.07.2019 04:09
Die Improvisation ist nötig, weil sich einige neue Kitas noch im Bau oder der Planung befinden. Der Kita-Mangel hat auch zu reichlich Unmut bei einigen Eltern geführt. Mütter werfen der Stadt eine Fehlplanung vor. Die Stadt ihrererseits betont, dass jetzt alle Eltern, die einen Platz für ein Ü3-Kind wollen, versorgt sind. Möglich ist das aber nur, weil die Anzahl der Kinder in den Gruppen ausgeweitet und zusätzliche provisorische Gruppen eingerichtet werden. In den kommenden Jahren soll sich die Situation entspannen. In Büderich und Osterath sind neue Kitas geplant.