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Meerbuscher Schülerinnen und Schüler drehen Spielfilm
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Meerbuscher Schülerinnen und Schüler drehen Spielfilm

Einige Schülerinnen und Schüler aus Meerbusch drehen ihren eigenen Spielfilm - mit professioneller Technik, viel Eigenverantwortung und großer Begeisterung.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 09:16

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Für einige Schülerinnen und Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule in Meerbusch sind die letzten Tage vor den Sommerferien besonders aufregend: Seit knapp drei Wochen drehen sie ihren eigenen Spielfilm - mit professioneller Kamera, Aufnahmeleitung und Regie. Das Besondere an dem Projekt: Die Schülerinnen und Schüler übernehmen viele Aufgaben selbst. Sie filmen, kümmern sich um den Ton und stehen zudem als Schauspielerinnen und Schauspieler vor der Kamera.

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Erste Film-Erfahrungen vor und hinter der Kamera

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David aus der Klasse 6a spielt eine der Hauptrollen und ist mit großer Begeisterung dabei:

„Es ist mein allererster Spielfilm. […] Ich bin natürlich immer noch ein bisschen aufgeregt, aber es ist auf jeden Fall super cool. Alle haben so mehrere Departments: Kostüm, Sound, Licht, Kamera. Da ist alles organisiert und die ganzen Tonsachen und Kameras sind auch eigentlich richtig, richtig cool.“

Auch Fynn aus der 11. Klasse sammelt besondere Erfahrungen: Er darf viele Szenen mit der großen Kamera filmen:

„Das ist natürlich sehr spaßig, weil man hat so ein Gefühl von Professionalität, so eine große Kamera selber auf der Schulter zu tragen. […] Es macht schon Spaß, mit solch einem Equipment zu filmen.“

Insgesamt sind 39 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 16 Jahren an dem Filmprojekt beteiligt.

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Kameramann Fynn und Tonmann Enes sitzen im Kofferaum eines Autos und filmen eine Szene.
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Unterstützung durch erfahrene Regisseurin

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Begleitet werden die Dreharbeiten von Regisseurin Laura-Alina Blüming. Sie leitet seit mehreren Jahren die Film-AG an der Maria-Montessori-Gesamtschule in Meerbusch und bringt den Kindern und Jugendlichen das Filmemachen bei:

„Es macht super viel Spaß, gerade weil die jungen Kreativen so viel eigenen Elan mitbringen und so viel Kreativität und komplett frei im Kopf denken, dass wir da immer wieder auf neue coole Ideen kommen.“
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Darum geht es im Film „Unifive“

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Der Film „Unifive“ soll am Ende etwa 90 Minuten lang sein. Im Mittelpunkt steht die Geschichte eines 13-jährigen Jungen, dessen Haus bei einem Brand zerstört wird. Gemeinsam mit seinen Freunden beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stoßen die Freunde auf einen gefährlichen Skandal in ihrer Stadt und wachsen als Gruppe immer enger zusammen. Von den Filmemachern heißt es: "'Unifive' ist mehr als nur Unterhaltung. Der Detektiv-Abenteuerfilm greift tiefgründige Themen wie Einsamkeit, Verrat, Betrug, vor allem aber auch Zusammenhalt und bedingungslose Freundschaft auf."

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Fertigstellung für Anfang kommenden Jahres geplant

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Die Dreharbeiten sollen bis zum 17. Juli 2026 abgeschlossen werden. Danach wird das Material gesichtet, bearbeitet und geschnitten. Laut Regisseurin Laura-Alina Blüming wird dieser Prozess etwa ein halbes Jahr dauern. Der Film soll Anfang kommenden Jahres fertig sein und zunächst auf Filmfestivals gezeigt werden.

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