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Symbolbild Meerbusch
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Nach Razzia in Meerbusch: Gerichtsprozess gestartet

Nach einer Razzia - unter anderem in Meerbusch - ist heute der Gerichtsprozess gegen eine mutmaßliche Zigarettenmafia gestartet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.02.2021 15:38

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Zwölf Osteuropäer sollen am Niederrhein jahrelang schwarz Zigaretten hergestellt haben. Deren Anwälte sagten heute, die Angeklagten hätten nicht gewusst, dass sie was Illegales tun. Die Männer kommen aus Polen und der Ukraine. Dort seien sie als Arbeiter angeworben worden, sagen die Anwälte. Sie seien davon ausgegangen, dass es normale, seriöse Jobs sind. Viele der Männer seien unbescholtene Familienväter. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders. Sie sagt: Die Angeklagten hätten merken müssen, dass die Zigarettenfabrik illegal ist. Sie hätten das Gebäude zum Beispiel nicht verlassen dürfen. Die Anklage geht von einem Steuerschaden von um die 100 Millionen Euro aus.

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