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Neue Wanderfalken im Tierpark Tannenbusch Dormagen
© Stadt Dormagen
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Neue Wanderfalken im Tierpark Tannenbusch Dormagen

Im Tierpark Tannenbusch gibt es Zuwachs: Zwei Wanderfalken leben jetzt in der neuen Greifvogelvoliere. Auch die Capybaras bekommen Verstärkung.

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  • Zwei Wanderfalken aus dem Wildgehege Hellenthal leben seit knapp drei Wochen im Tannenbusch
  • Die neue Greifvogelvoliere hat 390 qm Grundfläche und 200 qm Dachfläche
  • Ein Capybara-Männchen aus Bayern lebt jetzt mit den beiden Weibchen zusammen
  • Ende Oktober bis Anfang November kommen weitere Tiere - welche, verrät der Tierpark noch nicht
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Der Tierpark Tannenbusch in Dormagen hat neue Gesichter - oder besser: neue Flügel. Seit knapp drei Wochen leben zwei Wanderfalken in der frisch errichteten Greifvogelvoliere. Ein Männchen, in der Falknerei als "Terzel" bezeichnet, und ein Weibchen kamen aus dem Wildgehege Hellenthal in der Eifel nach Dormagen. Der bisherige Bewohner der Anlage, ein Turmfalke, machte den umgekehrten Weg und zog in die Eifel. Der Wechsel hat einen guten Grund: Ein Wanderfalken-Paar lässt sich laut Tierpark besser in das Gesamtkonzept integrieren als ein einzelner Turmfalke.

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Eingewöhnung hat Vorrang

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Die beiden Wanderfalken sind bereits etwas älter und sollen möglichst bis an ihr Lebensende im Tannenbusch bleiben. Der Tierpark hat sich damit bewusst für eine langfristige Haltung entschieden. Im Mittelpunkt steht zunächst die Eingewöhnung in die neue Umgebung, bevor weitere Schritte folgen. Das Tierpark-Team nimmt sich dabei bewusst Zeit.

„Uns ist wichtig, dass die Tiere ausreichend Zeit bekommen, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Ihr Wohlbefinden und eine gute Versorgung haben für uns oberste Priorität" - Deniz Schünke, Tierpflegemeister
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Neue Voliere mit großen Plänen

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Die Greifvogelvoliere, in der die Wanderfalken jetzt leben, wurde erst in diesem Jahr gebaut. Mit 390 Quadratmetern Grundfläche und 200 Quadratmetern Dachfläche bietet sie ordentlich Platz. Derzeit ist sie in drei Gehege unterteilt - durch das Entfernen einzelner Trennwände können diese jedoch zu zwei oder einer größeren Fläche zusammengeführt werden. Langfristig plant der Tierpark, seine Volieren neu zu strukturieren und teilweise zusammenzulegen. Auch bei den Eulen sind solche Umgestaltungen geplant. Ziel ist es, größere Lebensräume zu schaffen und Vogelarten so miteinander zu vergesellschaften, dass sie sich möglichst wenig beeinträchtigen. Entscheidend dabei sind die unterschiedlichen Lebensweisen der Tiere: Arten, die überwiegend in der Luft unterwegs sind, könnten mit solchen zusammenleben, die eher bodennah agieren. Als mögliche Kombination werden unter anderem Rotmilane und Bartgeier erwogen.

„Wir möchten die vorhandenen Flächen langfristig sinnvoll nutzen und den Tieren möglichst gute Haltungsbedingungen bieten. Dabei müssen wir genau darauf achten, welche Arten miteinander harmonieren und welche unterschiedlichen Bereiche sie innerhalb einer Anlage nutzen" - Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD)
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Capybaras bekommen Verstärkung

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Nicht nur bei den Greifvögeln gibt es Zuwachs. Auch die Capybaras - die weltgrößten Nagetiere - haben ein neues Familienmitglied bekommen. Ein Männchen aus Bayern ist in den Tannenbusch gezogen und lebt jetzt gemeinsam mit den beiden Weibchen. Damit das gut klappt, haben die Tierpfleger die drei Tiere über rund drei Wochen schrittweise aneinander gewöhnt. Inzwischen haben sie sich gut zusammengefunden.

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Weitere Neuzugänge kommen bald

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Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte den Tierpark in den nächsten Wochen im Blick behalten. Ende Oktober bis Anfang November sollen weitere Tiere in ein bestehendes Gehege einziehen. Welche Arten das sein werden, verrät der Tannenbusch bislang noch nicht. Der Tierpark hält die Überraschung also noch unter Verschluss.

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