
Neuss und Grevenbroich fordern mehr Hilfen für Kultur
Unter anderem die Städte Neuss und Grevenbroich fordern mehr Corona-Hilfen vom Bund für die Kultur. Die Städte gehören zu den so genannten NRW-Kultursekretariaten.
Veröffentlicht: Freitag, 04.12.2020 11:38
Die Kultursekretariate sind ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden, die den Kulturbetrieb fördern wollen. Die Büros sind in Wuppertal und Gütersloh. Sie haben jetzt einen offenen Brief an Kanzlerin Merkel geschickt. Mit-Unterzeichnerin ist Christiane Zangs, die Kultur-Dezernentin der Stadt Neuss. In dem Brief fordern die Kultursekretariate Bund, Länder und Kommunen auf, die Hilfspakete für Kulturschaffende auszuweiten - mindestens über die nächsten fünf Jahre. Außerdem solle mehr Wert auf Jugendförderung gelegt werden, um neue kulturelle Angebote zu entwickeln. Die Hilfen seien zwar unkompliziert und eine erhebliche Unterstützung gewesen, heißt es. Aber es sei zu befürchten, dass Hilfen für Kulturschaffende zukünftig dem Sparzwang zum Opfer fielen, so die Organisatoren. Besser wäre es stattdessen, Hilfen auszubauen, um die Kulturbranche zu schützen.