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Neusser muss nach Messerangriff in Psychiatrie
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Neusser muss nach Messerangriff in Psychiatrie

Nach einer beinahe tödlichen Messerattacke in Neuss muss ein 32-jähriger Bulgare jetzt dauerhaft in eine psychiatrische Anstalt.


Veröffentlicht: Donnerstag, 07.01.2021 13:42

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Das Urteil fällte das Landgericht Düsseldorf am Donnerstagmittag (07.01.). Der Verurteilte hatte im Juni 2020 versucht, seine schwangere Freundin zu erstechen. Laut Geständnis hatte er sich verraten und verfolgt gefühlt. Dafür hatte er unter anderem seine schwangere Freundin verantwortlich gemacht. Zunächst hatte er versucht, sie zu erwürgen, dann ging er mit einem Messer auf sie los. Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt, konnte sich aber noch zu Nachbarn retten. Der Mann flüchtete aus dem Mehrfamilienhaus am Büchel in den Neusser Hauptstraßenzug und wurde in Bahnhofsnähe von der Polizei festgenommen. Schon in Bulgarien war er wegen seiner Wahnvorstellungen in Behandlung. Aufgrund von Drogen könnten diese wieder ausgebrochen sein.

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