
Niedrigwasser droht Rheinschifffahrt lahmzulegen
Das extrem niedrige Wasser im Rhein könnte den Güterverkehr in Kürze komplett stoppen. Wegen der Krise kommt das Bundesverkehrsministerium zu einer Sondersitzung zusammen.
Veröffentlicht:
Das anhaltende Niedrigwasser im Rhein entwickelt sich zu einer massiven Bedrohung für den Güterverkehr. Wie der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt gegenüber der Rheinischen Post warnt, könnte der Fluss schon in Kürze nicht mehr durchgängig befahrbar sein. Das hätte auch direkte und gravierende Auswirkungen auf die Schifffahrt und Industrie im Rhein-Kreis Neuss. Schon jetzt spüren die Unternehmen die Folgen der anhaltenden Trockenheit deutlich. Um trotz des niedrigen Wasserstands nicht auf Grund zu laufen, können Frachtschiffe teilweise nur noch ein Fünftel ihrer eigentlichen Ladung an Bord nehmen. Bleiben ergiebige Regenfälle in den kommenden Tagen weiterhin aus, befürchtet der Verband, dass der Güterverkehr auf der wichtigen Wasserstraße komplett unterbrochen werden muss.