
Niedrigwasser im Rhein bremst Covestro-Produktion aus
Das extreme Niedrigwasser im Rhein führt beim Chemiekonzern Covestro in Dormagen zu Lieferengpässen. Dem Unternehmen gehen die Rohstoffe aus.
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Das extreme Niedrigwasser im Rhein wird für die Industrie in Dormagen zu einem ernsthaften Problem. Wie ein Sprecher des Chemiekonzerns Covestro gegenüber der Rheinischen Post erklärte, hat das Unternehmen an seinem Dormagener Standort aktuell mit Lieferengpässen zu kämpfen. Wegen der Hitze und der stark eingeschränkten Binnenschifffahrt gehen dem Werk langsam die notwendigen Rohstoffe aus. In der Konsequenz müsse die Produktion dort möglicherweise schon bald zurückgefahren werden.
Um die ausbleibenden Lieferungen über den Rhein zu kompensieren, reicht der Transport über die Straße laut Covestro bei Weitem nicht aus. Daran ändere auch die vorübergehende Lockerung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastwagen nur wenig. Die enormen Mengen der Schifffahrt lassen sich nach Angaben des Unternehmens schlicht nicht auf Lkw umlegen. Ein normales Binnenschiff transportiere in der Regel so viel Fracht wie 60 große Lkw.