
Niedrigwasser legt alte Kampfmittel im Rhein frei
Je weiter der Rheinpegel sinkt - desto mehr Munition taucht im Flussbett auf. Die Polizei rät vor allem Spaziergängern zur Vorsicht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.08.2022 08:37
Sie sollten verdächtige Gegenstände auf keinen Fall anfassen - es könnte sich um Granaten, Munition oder Waffen handeln. Erst Anfang der Woche waren jede Menge Munitionsreste bei Mainz im Rhein aufgetaucht - wahrscheinlich aus dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch anderswo am Rhein ist schon Munition durch das Niedrigwasser freigelegt worden. Das gefährliche daran: die Munition kann noch scharf sein und beispielsweise explodieren. Außerdem ähneln beispielsweise Granaten überzogen mit Schlamm oft Steinen. Daher sollten Spaziergänger lieber auf dem befestigten Ufergelände bleiben und nicht im trockenen Flussbett unterwegs sein. Wer mögliche Kampfmittel findet, sollte Feuerwehr oder Polizei informieren.