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Rheinfähre Zons im Winter
© Norbert Suhr
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Niedrigwasser stoppt Fährbetrieb in Meerbusch

Die Trockenheit lässt den Rheinpegel weiter sinken. Das hat direkte Auswirkungen auf den Fährverkehr: In Meerbusch steht die Fähre still, in Dormagen gibt es Einschränkungen.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2026 09:07

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Der fehlende Regen der vergangenen Wochen macht sich am Rhein immer deutlicher bemerkbar. Nach aktuellen Prognosen soll der ohnehin schon niedrige Pegel in den kommenden Tagen noch weiter sinken und könnte sogar unter die Marke von 30 Zentimetern fallen. Eine schnelle Besserung der Situation durch ergiebigen Regen ist derzeit nicht in Sicht.

Das Niedrigwasser hat direkte Konsequenzen für den Schiffsverkehr in der Region. Die Betreiber der Rheinfähre zwischen Meerbusch und Kaiserswerth mussten reagieren und haben den Betrieb aufgrund des zu geringen Wasserstandes vorübergehend komplett eingestellt. Ein sicheres Übersetzen ist an dieser Stelle aktuell nicht möglich.

Etwas besser ist die Lage flussaufwärts in Dormagen. Da der Rheinpegel dort aktuell noch minimal höher ist, kann die Fähre zwischen Zons und Urdenbach ihren Betrieb vorerst aufrechterhalten. Die Betreiber weisen allerdings darauf hin, dass die Fähre aus Sicherheitsgründen nicht mehr voll beladen wird. Fahrgäste müssen sich deshalb an den Anlegern auf längere Wartezeiten einstellen.

Die Probleme durch das Niedrigwasser ziehen sich bereits durch die vergangenen Wochen. So musste unter anderem die Kirmesfähre in Düsseldorf ihren Betrieb wegen des geringen Wasserstandes zuletzt mehrfach unterbrechen.

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