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Notinseln in Dormagen stehen auf der Kippe
© Logo Notinsel: Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel
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Notinseln in Dormagen stehen auf der Kippe

In Dormagen könnte es bald vielleicht weniger Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche geben - sogenannte "Notinseln". Der Grund: Es fehlt ein Träger.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.03.2024 09:54

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Es gibt keinen Träger, der in Dormagen Verantwortung für das Projekt übernehmen will, heißt es von den Verantwortlichen. Notinseln - das können Geschäfte, aber auch Einrichtungen - wie Kitas oder Arztpraxen - sein. Bei allen klebt am Eingang ein Aufkleber mit dem Schriftzug "Notinsel". Der signalisiert: Wir helfen. Kinder und Jugendliche können dort hinkommen, wenn sie beispielsweise auf dem Schulweg eine gefährliche Situation erleben oder sich verletzt haben. Die Notinseln leisten dann erste Hilfe, informieren Eltern und rufen - wenn nötig - auch den Krankenwagen. In unserem Kreis gibt es über 150 solcher Anlaufstellen in Dormagen und Korschenbroich. Hinter der Aktion steckt die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel. Auch in Kaarst gibt es eine ähnliche Aktion namens "Ja, klar! Hier bist du sicher".

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