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NRW-Umweltministerium ratlos bei Mikroplastik im Rhein
© euroluftbild.de/Hans Blossey
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NRW-Umweltministerium ratlos bei Mikroplastik im Rhein

Das NRW-Umweltministerium kann die Ursache für kleine Plastikteilchen im Rhein zwischen Dormagen und Köln nicht herausfinden.

Veröffentlicht: Freitag, 08.09.2023 04:33

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Nach eigenen Angaben hat es keine Handhabe, um den Verursacher zu finden und keins der ansässigen Unternehmen fühlt sich verantwortlich. Im Rhein und auch an den Rheinufern zwischen Köln und Dormagen waren zuletzt vermehrt kleinste Plastikteilchen gefunden worden. Das Problem: es gibt keine gesetzliche Regelung, dass bei Wasserproben nach Plastikteilchen geschaut werden muss. Und deswegen wird das Rhein-Wasser laut dem NRW-Umweltministerium auch gar nicht erst auf Mikroplastik untersucht. Es gibt demnach bisher keine genormte Methode und daher kann dort offiziell auch niemand Mikroplastik finden. Umweltexperten warnen schon lange vor den Gefahren durch Mikroplastik in Gewässern. Es könne Auswirkungen auf Natur und Lebewesen haben. Allerdings gibt es auch noch einigen Forschungsbedarf. Aktuell ist außerdem ein Laborschiff des Landesumweltamtes im Rhein unterwegs. Es nimmt Wasserproben, um mehr über mögliches Plastik im Rhein sagen zu können.

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