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NRW will Verbot für Handel mit Holocaust-Dokumenten
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NRW will Verbot für Handel mit Holocaust-Dokumenten

NRW will den Handel mit Holocaust-Dokumenten verbieten - Hintergrund ist eine im letzten Moment gestoppte Auktion in Neuss letzten Herbst.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2026 04:09

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Dabei sollten mehr als 600 Dokumente aus der NS-Zeit unter den Hammer kommen. Darunter auch Briefe aus Konzentrationslagern, Gestapo-Karten und ein Judenstern aus dem KZ Buchenwald. Die NRW-Landesregierung will jetzt in der nächsten Bundesratssitzung am Freitag (8.5.) einen Gesetzentwurf einbringen. "Denn wo Erinnerung zur Ware werde, gerate die Würde ins Wanken", heißt es vom NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Liminski. Das Gesetz soll es künftig verbieten, mit Dokumenten von Opfern der NS-Gewaltherrschaft kommerziell zu handeln. Dazu zählen amtliche Dokumente, Briefe, Tagebücher aber auch persönliche Gegenstände wie Kleidungsstücke. Unter anderem Museen, Archive oder Bibliotheken sollen von dem Handelsverbot ausgenommen werden.

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