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Oft Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Rhein-Kreis Neuss
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Oft Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Rhein-Kreis Neuss

Die Jugendämter im Rhein-Kreis Neuss greifen immer öfter ein, wenn ein Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorliegt. Das geht aus Zahlen der Landesstatistiker hervor.

Veröffentlicht: Samstag, 10.08.2024 06:17

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Demnach gab es letztes Jahr im Kreisgebiet rund 1500 Verfahren - das waren fast 400 mehr als im Jahr davor. Allerdings seien die Zahlen nicht überall im Kreisgebiet hochgegangen. Laut den Landesstatistikern war das lediglich bei den Jugendämtern in Grevenbroich, Meerbusch und Neuss der Fall. Und auch hier lag beim Großteil der Fälle weder eine akute noch eine latente Kindeswohlgefährdung vor, heißt es. In Neuss haben sich nach Angaben der Landesstatistiker etwa zwei Drittel der rund 870 Verdachtsfälle weder bestätigt noch gab es Unterstützungsbedarf. Die häufigsten Anzeichen bei den Kindeswohlgefährdungen waren demnach Vernachlässigungen und psychische Misshandlungen.

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