
Prozess: 11 Jahre Haft für Rommerskirchener gefordert
Der angeklagte Bauunternehmer und Familienvater soll für 11 Jahre ins Gefängnis. In einer Woche (30.11.) soll das Urteil verkündet werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.11.2022 13:35
Am Landgericht Mönchengladbach haben am Mittwoch (23.11.) Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung im Prozess um die fast tödlichen Schüsse in Rommerskirchen-Butzheim Plädoyers gehalten. In seinem letzten Wort wollte sich der Angeklagte nicht mehr äußern. Er wurde heute in Fußfesseln zur Anklagebank geführt – obwohl angeblich im Gefängnis gar nichts vorgefallen sein. Staatsanwaltschaft und Nebenklage machten dem 57jährigen in ihren Plädoyers schwere Vorwürfe. Die Familien der beiden schwerverletzten Opfer würden noch heute massiv unter den Folgen der Tat leiden. Ein Nachbar ist nach wie vor arbeitsunfähig, eine andere Nachbarin leidet unter Angstzuständen und ist in psychiatrischer Behandlung. 11 Jahre Haft seien deshalb angemessen.