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Prozess: Neusser soll Behinderten betrogen haben
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Prozess: Neusser soll Behinderten betrogen haben

Ein Neusser soll einen Mann mit Behinderung um 9.000 Euro betrogen haben. Deshalb muss sich der Angeklagte ab Donnerstag (27.1.) vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.01.2022 07:50

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Vor knapp zwei Jahren soll der Neusser sein Opfer an einer U-Bahn-Station in Düsseldorf das erste Mal gesehen haben. Der Neusser habe erkannt, dass der Mann eine geistige Behinderung hat und habe ihn daraufhin bedrängt, so die Anklage. Er hätte große Schwierigkeiten und brauche das Geld, soll der Neusser gesagt haben. Laut Anklage hat er so zuerst 300 Euro erbeutet. Das Vorgehen soll er dann über 30 Mal wiederholt haben. Teilweise habe der Neusser vor dem Haus seines Opfers gewartet und ihn so lange bedrängt, bis er das Geld hatte. Wegen seiner geistigen Behinderung, sei der Geschädigte nicht in der Lage gewesen, dem Neusser Widerstand zu leisten, heißt es in der Anklage weiter.

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