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Prozess um kleinen Leon aus Grevenbroich geht weiter
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Prozess um kleinen Leon aus Grevenbroich geht weiter

Im Prozess um den Tod des kleinen Leon aus Wevelinghoven stand am Mittwoch (16.03.) am Landgericht Mönchengladbach das Jugendamt der Stadt Grevenbroich im Mittelpunkt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.03.2022 15:01

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Entgegen der Aussagen anderer Zeugen erklärte eine Mitarbeiterin der Behörde, es habe in der Wohnung keine Auffälligkeiten gegeben. Zwei Monate vor der Tat habe man vergeblich versucht, zur Familie noch einmal Kontakt aufzunehmen. Die Familie stand schon am früheren Wohnort in Bedburg unter Beobachtung des Jugendamtes, später dann auch in Grevenbroich. Nach mehreren Besuchen 2018 versuchte die zuständige Mitarbeiterin, zwei Monate vor Leons Tod noch einmal Kontakt aufzunehmen, bekam aber keine Rückmeldung. Warum es das Amt bei diesem Kontaktversuch beließ, blieb offen. Andere Zeugen berichteten davon, schon weit vor der Tat habe es verheerende Zustände in der Wohnung gegeben. Spinnen und Ratten seien umhergelaufen. Die Tochter aus einer früheren Ehe des Ehemanns der Angeklagten habe deshalb dort nicht mehr übernachten wollen.

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