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Der Anwalt des Angeklagten vor Gericht
© NE-WS 89.4 / Marc Pesch
Der Anwalt des Angeklagten vor Gericht
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Prozess um Rommerskirchener nach Brand im Flüchtlingsheim

Mit einem Geständnis hat am Landgericht Mönchengladbach der Mordprozess gegen einen jungen Rommerskirchener begonnen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.02.2021 14:14

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Der 22-Jährige räumte ein, im August letzten Jahres nachts ein Flüchtlingswohnheim in Nettesheim angezündet zu haben. Er hatte sich zuvor mit einer Bewohnerin der Unterkunft gestritten. Zitternd und kreidebleich hatte der junge Mann heute auf der Anklagebank Platz genommen. Er gab zu, nach einem Streit durch ein auf Kipp stehendes Fenster eine Gardine des Asylbewerberwohnheims angezündet zu haben. Nachdem er anschließend die Folgen der Tat gesehen hatte und Alarm ausgelöst wurde, brach er zusammen. Er konnte noch in Tatortnähe festgenommen werden. Ein fremdenfeindliches Motiv gibt es offenbar nicht. Vor Gericht bedauerte er seine Tat und kündigte an, den Schaden wiedergutmachen zu wollen. Dennoch drohen dem früheren Mitarbeiter eines Rommerskirchener Altenheims bis zu 15 Jahre Haft. Das Urteil soll im März verkündet werden.

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